City Garden Hotel, Zug

Text: Regula Lehmann

Das City Garden Hotel in Zug wurde nach nur neun Monaten Bauzeit im Januar eröffnet. Das architektonische Konzept, entworfen und realisiert vom Architekturbüro EM2N, ist modular aufgebaut. Dabei handelt es sich um einen Holzelementbau, welcher dank einem hohen Vorfabrikationsgrad schnell und präzise montiert werden konnte.

Die Fassade aus poliertem Chromstahl spiegelt die umliegenden Bäume, so dass sich das Gebäude wunderbar in die Landschaft am Waldrand einfügt. Für die Innenausstattung zeichnet der Innenarchitekt Karsten Schmidt, Ida14, verantwortlich. Lobby und Restaurant sind diskret und aus warmen Materialien gestaltet. Die Decke aus Nussbaumholz und der schwarze Terrazzoboden verleihen den Räumen eine dunkle Grundfarbe, welche die Insel aus orangen Möbeln wiederum wunderbar zur Geltung kommen lassen. Alle Pols-
termöbel sowie die Tische aus massiver Eiche hat Karsten Schmidt eigens für das City Garden designt.

Die Zimmer sind in fünf unterschiedlichen Farbkonzepten gestaltet und verfügen über offene Badezimmer, welche durch eine Glasscheibe oder Theke mit dem Zimmer verbunden sind. Auffallend ist in jedem Zimmer die Tapete am Betthaupt, jeweils ein Unikat des Stoffes Glinka Güel, vom St. Galler Haut-Couture-Hersteller Jakob Schläpfer. «In den Zimmern und Suiten schafften wir in der Reduktion der Möblierung und mit hochwertigen Materialien ein luxuriöses Ambiente», so Karsten Schmidt, Inhaber von Ida14.

Hotel Fidazer Hof, Flims

Im Fidazer Hof in Flims wurde im November ein schwebender Pavillon auf 57 Stelzen an das bestehende, 100-jährige Gebäude hinzugebaut. Damit gewinnt das Hotel eine rund 145 m² grosse Fläche, welche für das Wellness- und Gesundheitsangebot genutzt wird.
Da die Bauzeit begrenzt war, liess der verantwortliche Architekt Markus Peter den Neubau als halbfertiges Element anliefern. Boden, Wände und Decken sind aus Fichtenholz. Die Fassade besteht aus  «gesmoktem» Altholz und einer grossen Glaswand, welche im Sommer geöffnet werden kann, so dass die Behandlungszimmer quasi nach aussen verlegt werden können.
Die Fronträume im Anbau werden angesichts der schönen Aussicht als Therapiezimmer genutzt. Im hinteren Teil sind neue Räume für die Mitarbeiter entstanden. Zum ganzheitlichen Naturheilkonzept des Hotels gehört auch, dass der Bau frei ist von Elektrosmog.
Innen ist die Ausstattung schlicht und sec. Die Böden und Teile der Wände bestehen aus rutschfesten, anthrazitfarbenen Steinzeugplatten. Auch die Ein- und Unterbauten sowie die Ablageflächen sind mit diesen Platten versehen, darin fügen sich scheinbar nahtlos die Lavabos und Badewannen ein. Grössere Fronten bestehen aus Altholz natur, gebürstet und gesmokt.
Die Hotelbesitzer Antonia Schärli und Roland Häfliger wollen in Zukunft den Naturgedanken noch weiter vorantreiben. Ihr nächstes Ziel ist es, die Kraft der Sonne für die Warmwasserzubereitung zu nutzen.

Ramada Feusisberg, Einsiedeln

Das Hotel Ramada in Feusisberg-Einsiedeln erscheint äusserlich als gläserner Cubus und besticht innerlich mit natürlicher Ambiance. Seit der Eröffnung am 20. Januar empfängt das Drei-Sterne-Superior-Hotel Businessreisende und Touristen, die jeweils auch in den Genuss das angrenzenden Sihlpark Wellness kommen.

Die Innenausstattung im Hotel, in den Zimmern sowie im Restaurant Fuego wurde vom Architekt Peter Kern (u.a. auch Restaurant La Salle) designt. «Damit die langen, schmalen Hotelzimmer optisch grösser wirken, haben wir die Einbauten schräg angeordnet», so Kern. Die Badezimmer sind mit einer Glaswand vom Schlafraum abgetrennt, damit das Tageslicht auch in die Dusche fällt. Die Räume sind jeweils in einem der beiden Farbkonzepte gehalten: Entweder Golden oder Terracotta. Ein astiger, optisch rustikaler Eichenboden sowie die Kuhfell-Tapete an der Wand holen auf verspielte Weise die ländliche Umgebung Feusisbergs in die Innenräume hinein.

Auch im Restaurant Fuego bestechen natürliche Materialien und warme Farben. Böden, Tische und Stühle sind aus Eiche gefertigt und die Gaststube ist so angeordnet, dass sowohl grosse Gruppen an Businessgästen wie auch einzelne Personen einen geeigneten Platz finden. Verspielte Elemente wie an Kuhglocken erinnernde Hängeleuchten und Hirschgeweihlüster nehmen, neben andern Elementen, den ländlichen Charme der Umgebung erneut auf.

Ausgabe 2/2010

Mediadaten

Inserieren im Salz&Pfeffer

Inserieren, damit Ihre Werbebotschaft ankommt - 110'000 Leser pro Ausgabe (MACH 2011-1)

Print Online