«Möglichst wenig verändert»

Im September bittet die ZAGG in Luzern zum 16. Mal das Fachpublikum aus Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsgastronomie zum Rendezvous. Zwar hat die ZAGG letztes Jahr einen neuen Besitzer bekommen, spüren werden das die Besucher allerdings nicht.

Text: Tobias Hüberli

Im Januar letzten Jahres wechselte die ZAGG, zweitgrösste Schweizer Fachmesse für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsgastronomie, den Besitzer. Nach 25 Jahren Aufbauarbeit übergaben die vier Gründerväter, Fritz Arnet, Roland Bösch, Heinrich Distel und Beat Schmid, ihr «Kind» der auf Messen spezialisierten Wigra-Gruppe von Willi Gyger. Inzwischen ist mehr als ein Jahr vergangen und die erste ZAGG unter neuer Führung steht vor der Tür.

«An der Messe selbst haben wir möglichst wenig verändert», erklärt Messeleiterin Suzanne Galliker. Die Übergabe sei problemlos vonstatten gegangen, auch würden die vier Gründer noch immer tatkräftig mithelfen. Wie vor zwei Jahren erwartet die Messeleitung rund 30000 Fachbesucher aus der ganzen Schweiz. «Die Messe ist mit 234 Ausstellern absolut ausgebucht», so Galliker.

Ein Höhepunkt ist die neu geschaffene Sonderschau «Rondblick». Im Obergeschoss der Halle 3 erhalten verschiedene Aussteller – von Porzellan über Gartenmöbel bis hin zu Beduftungslösungen auf 500 m² die Möglichkeit, ihre Produkte in einem besonders ästhetischen Rahmen zu präsentieren. Für den einladenden Rahmen der Sonderschau sorgen nämlich die Innenarchitekten der Willisauer Firma Bel Etage.

Weitere Anziehungspunkte der diesjährigen ZAGG bilden die Koch-Arena, die internationale Kochkunst-Ausstellung, der European Culinary Challenge, die Schweizer Cocktail-Meisterschaften oder aber das ZAGG-Symposium mit interessanten Fachreferaten zum Thema Ökologie und Wirtschaftlichkeit.

Ausgabe 5/2010

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