Gasthof Ziegelhüsi, Deisswil

Text: Regula Lehmann/Fotos: Zvg

Der Gasthof Ziegelhüsi befindet sich unweit des neuen KMU-Parks Berna Park (ehemalige Kartonfabrik) in Deisswil bei Bern. Das über 300-jährige Gebäude gehörte im Laufe seiner Geschichte auch einmal zur Kartonfabrik und diente unter anderem als Kantine. Seit zwei Jahren wird es von den neuen Besitzern Astrid und Christoph Harder-Bucher unhabhängig der Fabrik als eigenständiges Restaurant & Hotel geführt.

Das grosse Haus bietet mehrere Konzepte unter einem Dach. Im Gewölbekeller wird eine marktfrische Gourmet-Küche zelebriert und im Bistro im Erdgeschoss stehen unkomplizierte Gaumenfreuden auf der Karte. Neustes Konzept ist das B(a)rass auf der zweiten Etage. Es ist eine Mischung aus Bar, Bankett und Brasserie und kann je nach Verwendung flexibel umgestaltet werden. Jeweils abends öffnet das B(a)rass und lädt zum Essen oder zum gemütlichen Apéro. Regelmässig finden in diesem Saal mit Bühne Geschäftsessen und Bankette statt. Der Saal ist mit schwarzen Tischen und Stühlen möbliert. Dazwischen werden filigrane Bambuselemente und Pflanzen aufgestellt, dazu gesellen sich runde und hohe Leuchten, teilweise vom Berner Geschäft «Trend+Style». Die modernen Möbel und die Dekoration fügen sich gut in die geschichtsträchtigen Räume ein.

Des Weitern bietet das Ziegelhüsi eine gemütliche Smoker Lounge, einen Chinoise-Tempel, zwei Kegelbahnen sowie ein Fondue-Zelt im Garten.

Hotel La Val, Brigels

Das Hotel La Val in Brigels wurde innert 14 Monaten komplett erneuert und erweitert. Neu umfasst das Haus 31 Zimmer und Suiten, eine Wellness-Anlage sowie grosszügige Aufenthalts- und Restaurations-
räume.

Mit dem Umbau der Gastronomie-Räume, der Lobby, dem Spa-
Bereich sowie der Aussenanlage wurde die Innenarchitektin Nicole Gottschall von Go Interiors betraut. «Mein Ziel war es, dem Hotel La Val eine eigene Identität zu geben und eine Kombination aus Chalet Chic und modernen Elementen zu schaffen», so Gottschall. Sie hat Altes neu interpretiert und sich der typischen Materialien der Region bedient. So verwendete sie für die Rückwand der Rezeption und der Bar sonnenverbrannte Bretter, solche, wie sie an Häusern dieser Region häufig anzutreffen sind. Der Spa-Bereich sowie die Bar­theke bestehen aus roh gehauenem, ungeschliffenem Valser Quarzit. Der grünliche Ton dieses Steins taucht auch in den Vorhängen und in den Wand­farben auf.

Zwischen Bar und Restaurant befindet sich der Weinschrank, welcher wie ein Torbogen den Durchgang einrahmt. Am anderen Ende dient eine Steinwand mit integriertem Feuerschlitz als Trenn­element zwischen Eingangsbereich und Gaststube.

In mehreren Räumen des Hotels finden sich Lampen, deren Schirme mit Gedichten des rätoromanischen Poeten Giacun Hasper Muoth bedruckt sind. In einer der Suiten ist sogar die Tapete mit diesem Sujet versehen.

Waldhotel National Arosa

Das Waldhotel National Arosa hat rund 16 Millionen Franken in einen Neubau investiert. Ziel des Erweiterungsbaus war es, dass sich der neue Baukörper in das bestehende Gebäude gut einfügt und äusserlich als Einheit wahrgenommen wird.

Im Neubau sind nebst einem modernen Konferenzzentrum und einer neu gestalteten Rezeption insgesamt 33 Doppelzimmer und 12 Suiten entstanden. Sie sind gradliniger gestaltet als die herkömmlichen Zimmer und sind in hellen Farben gehalten. Die verantwortlichen Architekten vom Büro «Hauswirth Keller Branzanti» haben in der Einrichtung den Fokus auf natürliche Materialien wie Holz und Stein gelegt. Die Böden sowie einzelne Wände sind mit Eichenriemen (geschroppt) ausgelegt, die Möbel bestehen aus gebürsteter Eiche und Textilien in der Farbe Anthrazit.

Die Nasszellen, welche als Box in das Schlafzimmer eingefügt sind, bestehen auf der Aussenseite aus dunklen Schiefer­verblendern. Innen kommen strukturierte, keramische Platten und der ortstypische Naturstein «Malenco Vittorio Verde» zum Einsatz. Eine Besonderheit sind die mattweissen Baumwipfel auf den Glastrennwänden im Bad. Es sind genau jene Baumsilhouetten, welche von den Zimmerfenstern aus zu sehen sind. Sie wurden mittels Siebdruckverfahren von einer Fotografie
auf die Glasscheiben übertragen.

Ausgabe 1/2011

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